Gasteighof               
....der Bauer - nicht wegzudenken!
 
 

Hackgutheizung

Es sind nun 9 Jahre her, dass wir in diese zukunftsweisende Technik investiert haben und damit ca. 12.000 ltr Heizöl jährlich einsparen! Beheizt werden damit der Gasteighof und das Zuhaus. 33 Jahre Heizen mit Öl ist nun Vergangenheit!

Das Feuer aus nachwachsender Biomasse (Holz) war die erste Nutzung der gespeicherten Sonnenenergie.

In der ersten industriellen Revolution sind die fossilen Energieträger eingeführt worden. Diese Bereitstellung von Energie ist nicht nur mit einer Entnahme und Erschöpfung von Rohstoffen verbunden, sondern auch mit Abfallprodukten und Abgasen. Durch die Verbrennung werden für lange Zeit entnommene Stoffe wieder der belebten Biosphäre zugeführt, was für Umwelt oder auch Gesundheit schädigend sein kann.

Heizen mit Holz ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt. Bei der Holzverbrennung wird die gleiche Menge Kohlendioxid freigesetzt, die auch bei der natürlichen Verrottung des Holzes entstehen würde. Bäume bilden aus Sonnenlicht und Kohlendioxid den Kohlenstoff für das Wachstum. Gleichzeitig erzeugt der Baum Sauerstoff für unsere Atemluft. So schließt sich der Kreislauf und die Natur bleibt im Gleichgewicht.

 

Bei der Bestandespflege zeigt man als erstes jene Bäume aus, die den zukünftigen Bestand (Z-Bäume) darstellen sollen. Jene Bäume, die die Z-Bäume bedrängen, werden entfernt.

 

Die Fällung erfolgt motormanuell, das heißt mit der Motorsäge.

 

Nicht immer, wie hier, kann man in unserem Gebirgswald den Schlepper für die Rückung einsetzen. In der Mehrzahl erfolgt sie mit der Seilbahn oder dem Bodenseilzug, oft auch mit der Hand bergab.

 

Sortimente, die für den Verkauf schlecht geeignet sind, werden 1metrig abgelängt.

 

Holz braucht zum Trocknen Luft. Damit es diese kriegt, muss es gespalten und dann aufgeschlichtet werden.

 

Mit einer Hackmaschine, hier jene der Firma Otto Gögl aus Kramsach, wird das Brennholz zu Hackgut zerkleinert und anschließend in den Vorratsbunker gekippt.

 

Vom  Vorratsbunker wird das Hackgut über eine Förderschnecke in den Heizkessel transportiert.

 

Im Heizkessel wird das Hackgut vollautomatisch verbrannt und liefert uns das ganze Jahr über heißes Brauchwasser und in der kalten Jahreszeit wohlige Wärme! Eine Lambdasonde im Abgasrohr regelt gemeinsam mit dem Microprozessor die Menge von Primär- und Sekundärluft. Dadurch entstehen  gleichbleibend hohe Wirkungsgrade und geringe Schadstoffemissionen.

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